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Die Wanderlichs weilen gerne am malerischen Attersee zur Sommerfrische. An kaum einem anderen Ort lässt es sich der Hitze und der Unbill der Großstadt besser entfliehen als hier an diesem glasklaren, türkisblauen Gewässer mit Blick in die umliegende Bergwelt. Das wussten auch schon andere Berühmtheiten wie Gustav Klimt oder Gustav Mahler, die es seinerzeit wiederholt ins oberösterreichische Salzkammergut zog. Der Attersee ist mit seinen 46 km² Wasserfläche der größte ganz in Österreich liegende See und mit 169 Metern der – nach dem Traunsee – zweittiefste See hierzulande. Leider sind sämtliche Uferabschnitte stark verbaut und in Privatbesitz, aber Herr und Frau Wanderlich kennen mittlerweile ein paar Plätzchen, wo sich das kühle Nass entsprechend genießen lässt.
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Herr und Frau Wanderlich haben – wie schon so oft – durch puren Zufall eine zauberhafte Wanderung entdeckt, die sie ihrer werten Leserschaft nicht vorenthalten wollen. Obwohl der Gartendorf-Rundweg in Schiltern nur knapp acht Kilometer lang ist, sollte man mindestens 2 bis 3 Stunden dafür einplanen, da es entlang der Strecke einfach unglaublich viel zu entdecken gibt. Ausgehend von den Kittenberger Erlebnisgärten führt die Rundwanderung zunächst durch weitläufige Weinberge, Wiesen, Felder und Wälder nördlich von Schiltern. Hier bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf das Gartendorf und die Umgebung. Weitere Höhepunkte wie der Arche Noah-Schaugarten, das Schloss oder die Kellergasse Schiltern sind auf alle Fälle einen eigenen Besuch wert.
Dieser knapp 50 Kilometer lange Rundwanderweg im Ausseerland und dem Inneren Salzkammergut führt zu zahlreichen historischen Stätten, Naturwundern und Kulturdenkmälern der Region. Die traumhafte Tour um den Hohen Sarstein ist seit dem Jahr 2004 als durchgehender Themenweg ausgeschildert, den man trotz seiner 1.343 Höhenmeter gut in drei Tagen erwandern kann. Der Salzkammerweg ist vielfältig unterteilbar und bietet unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten, Herr und Frau Wanderlich haben die Strecke wie folgt absolviert:
Etappe 1: St. Agatha – Altaussee Etappe 2: Altaussee – Obertraun Etappe 3: Obertraun – St. Agatha Das Waldviertel ist ein wundervoller Landstrich, vor allem in den heißen Sommermonaten. Wenig Menschen, viel Natur und jede Menge Wanderwege, die auch oft genug am Wasser vorbeiführen. Die perfekte Ausflugsregion für stadtmüde FußtouristInnen. Eine feine Rundwanderung mit etwa zehn Kilometern Länge und einer Gehzeit von gut 3 ½ Stunden findet sich im kleinen Ort Rosenburg im Süden des Bezirks Horn. Im romantischen Kamptal gelegen, wird er vom gleichnamigen Schloss überragt. Die ursprüngliche Burg aus dem 12. Jahrhundert war Teil der babenbergischen Befestigungskette, in der Renaissancezeit erhielt sie dann ihr endgültiges, bis heute bewahrtes Aussehen.
Der Wienerwald ist eine bewaldete Bergregion in Niederösterreich sowie im Nordwesten und Südwesten von Wien. Das beliebte Naherholungsgebiet ist mittlerweile fast vollständig als UNESCO-Biosphärenpark ausgewiesen und ein richtiges Wanderparadies. Dank des umfassenden Wegenetzes können hier Touren unterschiedlichster Länge und Anforderung unternommen werden, was natürlich auch Herr und Frau Wanderlich immer wieder fleißig nutzen. Ein guter Ausgangspunkt ist etwa der Bahnhof von Hadersdorf-Weidlingau, der noch zum 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing gehört. Mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, kann man direkt von hier starten und ist bereits nach kürzester Zeit im Grünen.
Herr und Frau Wanderlich sind immer wieder gerne im Burgenland, um die schier endlosen Weiten zu durchstreifen. Bei ihrem letzten Aufenthalt wollten die zwei unbedingt die legendären ungarischen Steppenrinder besuchen, die hier seit vielen Jahren angesiedelt sind. Ihr Weg führte sie demnach in die kleine Gemeinde Apetlon im Bezirk Neusiedl am See. Der Ort befindet sich am Ostufer des gleichnamigen Neusiedlersees und direkt an der ungarischen Grenze. Charakteristisch für die Landschaft dort sind weite, offene Ebenen und eine Salzflora, die viele kleine Tümpel umschließt.
Schloss Eckartsau befindet sich nur 24 Kilometer von der Wiener Stadtgrenze entfernt, direkt am Donau-Radweg und mitten im Nationalpark. Versteckt in einer Natur-Idylle, aber dennoch leicht erreichbar. Grund genug für die Wanderlichs einen kleinen Ausflug in diese hübsche Gegend zu machen, auch wenn sich das Wetter an diesem Tag etwas trübe und wolkenverhangen zeigte. Auf einer gut acht Kilometer langen und dreistündigen Rundwanderung wird man mit abwechslungsreichen Landschaftsbildern belohnt, wobei die weitläufigen Wiesen und Wälder Zeugnis von der einstigen Bedeutung der Au für das ehemalige kaiserliche Jagdschloss geben.
Die Kapverdischen Inseln liegen verstreut im Atlantischen Ozean vor der Westküste Afrikas und sind anscheinend immer noch ein Geheimtipp im Vergleich zu ihren kanarischen Schwestern. Herr und Frau Wanderlich waren von Abenteuerlust und Entdeckergeist getrieben, als sie diesen Winter ihren zweiwöchigen Aufenthalt geplant haben – so sind sie auch auf einer der am wenigsten bereisten Eilande hier gelandet: São Nicolau. Es handelt sich um eine gebirgige Insel, deren höchste Erhebung der Monte Gordo mit 1.312 Metern darstellt, ein ebenmäßiger Vulkankegel mit runder Kuppe. Während die niedrigen Küstenregionen wüstenartig trocken sind, fallen im bergigen Zentrum immerhin unregelmäßige Niederschläge. In der üppig grünen Fajã-Hochebene kann dank eines Süßwasserstollens auch eine Bewässerungs-Landwirtschaft betrieben werden.
Zwei Wochen der winterlichen Kälte in Österreich entfliehen und sich ausgiebig die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Genau das haben Herr und Frau Wanderlich zum Jahreswechsel auf den Kapverdischen Inseln gemacht, die sich etwa auf der Höhe von Senegal vor der Küste Westafrikas befinden. Es hätte noch viel mehr zu entdecken gegeben, aber die beiden mussten ihre Reiselust dem verfügbaren Zeitrahmen anpassen und so wurden lediglich drei der neun bewohnten (von insgesamt fünfzehn) Eilande für einen Besuch ausgewählt.
Herr und Frau Wanderlich haben den heurigen Jahreswechsel auf Kap Verde verbracht. Die Inselgruppe im Atlantik gehört eigentlich zu Afrika, man fühlt sich aber dank der vielen kunterbunten Eilande und dem beschaulichen Flair wie irgendwo mitten in der Karibik. Die beiden besuchten unter anderem die drittgrößte Insel Boa Vista, deren Name – „schöne Aussicht“ – noch weit untertrieben scheint. Sie ist bekannt für ihre einzigartigen Sanddünen und endlosen Strände, aber Wanderlichs waren überwältigt, als sie diese Kulisse dann leibhaftig erleben durften. Es war gar nicht leicht, ihren Bungalow am Traumstrand Praia de Chaves zu verlassen, aber Herr und Frau Wanderlich wollten ja auch noch etwas anderes sehen und machten sich demnach auf zu einer ausgiebigen, sechsstündigen Rundwanderung in die Wüste. Ein guter Start- und Orientierungspunkt ist der weithin sichtbare Chamine de Chave. Der Schornstein von Chaves, mittlerweile sogar eine Art Wahrzeichen der Insel, ist das einzige Überbleibsel einer blühenden Keramikfabrik Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Rest des Ziegelwerks fiel zunehmend der Zeit und den wandernden Dünen zum Opfer.
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Herr und Frau Wanderlich teilen eine gemeinsame Leidenschaft - die (Fern-) Wanderei. Folge ihnen auf ihren Streifzügen durchs In- und Ausland... ARCHIV
April 2026
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