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Eine sowohl landschaftlich ansprechende als auch geschichtlich interessante Tour bietet der Kaplan-Themenweg oder 2-Seen-Weg in Unterach am Attersee. Wer im oberösterreichischen Salzkammergut weilt, sollte sich diese knapp acht Kilometer lange Rundwanderung nicht entgehen lassen. Die Runde zwischen dem Attersee und Mondsee gibt einen Einblick in das Leben und Wirken eines der bedeutendsten Erfinder Österreichs. Der Ingenieur Prof. Dr. techn. Viktor Kaplan (1876-1934) hat sich sein Leben lang für die energetische Nutzung von Wasserkraft interessiert und gilt unter anderem als Urheber der weltberühmten „Kaplan-Turbine“. Die erste Turbine dieser Art wurde 1918 durch die Firma Storek in Brünn gebaut und ein Jahr später in der Börtel- und Strickgarnfabrik im niederösterreichischen Velm in Betrieb genommen. Sie wurde bis 1955 genutzt und steht heute im Technischen Museum in Wien – zur Zeit sind weltweit Tausende von Kaplanturbinen im Einsatz.
Anhand von elf Stationen entlang der Wegstrecke und einer zentralen Station am Freizeitgelände von Unterach soll der Mensch und Erfinder Viktor Kaplan gewürdigt, Allgemeines über die Entwicklung und Bedeutung der Wasserkraft beschrieben und der Weg der Erfindung der Kaplan-Turbine nachgezeichnet werden.
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Als Herr und Frau Wanderlich von diesem besonderen Kraft- und Aussichtsplatz im oberösterreichischen Salzkammergut hörten, mussten sie natürlich gleich selbst dort hin. Man kann das „Pfarrer Salettl“ im Rahmen einer etwa sechs Kilometer langen und zweistündigen Rundwanderung besuchen, die insgesamt sehr schön ist und viele malerische Ausblicke parat hält. Vom Ortszentrum in Nußdorf geht es am Ragginger / Bräuhof vorbei den Wildholzweg hinauf, ein etwas steilerer Anstieg, mit dem man gleich gute 100 Höhenmeter überwindet. Auf dem Erlebnisholzweg mit einer Länge von rund einem Kilometer und zwölf Stationen werden verschiedene Holzarten in Form von Baumstämmen und Skulpturen präsentiert und erklärt.
Die Wanderlichs weilen gerne am malerischen Attersee zur Sommerfrische. An kaum einem anderen Ort lässt es sich der Hitze und der Unbill der Großstadt besser entfliehen als hier an diesem glasklaren, türkisblauen Gewässer mit Blick in die umliegende Bergwelt. Das wussten auch schon andere Berühmtheiten wie Gustav Klimt oder Gustav Mahler, die es seinerzeit wiederholt ins oberösterreichische Salzkammergut zog. Der Attersee ist mit seinen 46 km² Wasserfläche der größte ganz in Österreich liegende See und mit 169 Metern der – nach dem Traunsee – zweittiefste See hierzulande. Leider sind sämtliche Uferabschnitte stark verbaut und in Privatbesitz, aber Herr und Frau Wanderlich kennen mittlerweile ein paar Plätzchen, wo sich das kühle Nass entsprechend genießen lässt.
Bad Gastein ist ein berühmter österreichischer Kur- und Wintersportort im Nationalpark Hohe Tauern südlich von Salzburg. Kaum anderswo befinden sich auf engem Raum so viele Hotels und Villen der Belle Époque, sprich aus den Jahren 1880 bis 1900. Die an den bewaldeten Steilhängen gebauten Prunkbauten sind zusammen mit dem Gasteiner Wasserfall im Zentrum des Ortes immer einen Besuch wert. Das dachten sich auch die Wanderlichs, die diesmal im benachbarten Stadtteil Böckstein untergebracht waren. Anlass für eine schöne etwa 2 ½-stündige Rundwanderung, die auf ihrem Weg gekonnt den Spagat zwischen Natur und Kultur schafft.
Die Seen im Salzkammergut sind ein wahrer Segen – vor allem bei den momentan vorherrschenden Temperaturen. Herr und Frau Wanderlich begaben sich deshalb zum „Sommerfrischen“ an den blitzblauen Wolfgangsee, etwas abseits der trubeligen Ferienorte. Der mit 13 km² größte See des Bundeslandes Salzburg lädt nicht nur zum Baden ein, sondern bietet auch viele schöne Ausflugsmöglichkeiten rundherum. Wanderlichs haben aber diesmal nicht den Schafberg oder das Zwölferhorn bezwungen, sondern eine 3-stündige Wanderung direkt am Südufer des herrlichen Gewässers genossen.
Herr und Frau Wanderlich flüchten im Sommer immer gerne vor der brütenden Hitze der Stadt in etwas angenehmere Gefilde. Am besten irgendwo hin, wo man die Leidenschaft des Wanderns mit erquicklichen Stunden an einem Gewässer verbinden kann. Die Wahl fiel auf die kleine Gemeinde Mörbisch im nördlichen Burgenland, am Südwestufer des Neusiedler Sees, der hier Teil der Staatsgrenze zu Ungarn ist. Das milde pannonische Klima und die malerischen Hofgassen, seit 2001 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, lassen gleich ein mediterranes Urlaubsflair aufkommen.
Herr und Frau Wanderlich lieben die weiten Steppenlandschaften rund um den Neusiedlersee. Immer wieder zieht es die zwei zum Baden oder zu diversen Erkundungen in diese einmalige Gegend im Burgenland – diesmal sind sie von Mörbisch mit der Fähre nach Illmitz ans gegenüberliegende Seeufer gereist. Ihr Ausflug liegt schon einige Zeit zurück, deshalb konnten die Wanderlichs auf ihrer Überfahrt nicht nur die spektakuläre Bühne der Seefestspiele Mörbisch bestaunen, sondern auch die 14 Meter hohe Freiheitsstatue aus Styropor – Kulisse für das Musical „West Side Story“ und nach dem Original in New York die zweitgrößte der Welt.
Die Sommerfrische-Tradition in Millstatt am See hat bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen und durch die Erschließung Kärntens mit der Eisenbahn wurde die Region zu einem beliebten Ferienziel. Auch Herr und Frau Wanderlich haben heuer einmal den weiten Weg auf sich genommen, um ein paar entspannte Tage am Millstätter See zu verbringen. Das 11,5 Kilometer lange und bis zu 1,8 Kilometer breite Gewässer ist gleich nach dem Wörthersee Kärntens zweitgrößter, mit 141 Metern tiefster und aufgrund seines immensen Volumens (über 1.200 Millionen Kubikmeter) zudem wasserreichster See. Diese Tatsache und seine geringen Zu- und Abflüsse machen den Millstätter See sehr temperaturstabil, weshalb es sich hier im Sommer bei durchschnittlich 26 Grad Wassertemperatur fabelhaft baden lässt.
Frau Wanderlich kennt als gebürtige Oberösterreicherin viele schöne Plätzchen in ihrer Heimat. Eines davon ist das Elektrizitätswerk „Hofmann & Company“ in der Steyr Durchbruch-Schlucht in der Gemeinde Molln. Die Jugendstilanlage von Mauriz Balzarek, einem Schüler Otto Wagners, ist seit 1908 in Betrieb und sowohl Architektur als auch Kraftwerkstechnik sind bis heute noch weitgehend original erhalten. Erreichbar ist das Industriedenkmal über die A9 Pyhrn-Autobahn, Ausfahrt Klaus, Richtung Steyr Durchbruch. Der fahrbare Untersatz kann auf dem Parkplatz an der Aussichtsterrasse abgestellt werden und man spaziert zur Brücke vor, um in den spektakulären Canyon zu spähen, oder über einen Fußweg direkt nach unten zum Kraftwerk. Für letzteres haben sich die Wanderlichs entschieden, die diesmal auf der etwa dreistündigen Runde „Paltenbach – Forsthub“, die direkt hier am Steyr Durchbruch beginnt und endet, die umliegende Gegend erkunden wollten. Der Fluss mit seinem unvergleichlich grünen und kristallklaren Wasser zieht einen immer wieder unweigerlich in den Bann. Das nächste Mal müssen die beiden unbedingt ein Kanu mitbringen, um das Steyrtal auf der Wasserstraße erleben zu können.
Herr und Frau Wanderlich haben diesen Sommer etliche Wanderungen entdeckt, die sich hervorragend mit einem erfrischenden Bad verbinden lassen. Eine davon ist der Besuch beim Naturdenkmal „Günster-Fall“ in den Niederen Tauern, dem mit 65 Metern Fallhöhe höchsten Wasserfall der Steiermark. 250-300 Liter Wasser stürzen pro Sekunde über kristalline Felsen, durch zwei ausgeschliffene Kessel und drei imposante Kaskaden herab. Die meisten BesucherInnen nutzen die Möglichkeit direkt zum Günster Wasserfall zuzufahren, wo es auch ein Gasthaus und sogar einen Streichelzoo gibt. Nicht so Herr und Frau Wanderlich, die über Krakaudorf im Bezirk Murau anreisten, wo sie von einem idyllischen kleinen Badesee gelesen hatten. Also das Automobil unweit davon am Parkplatz eines Sägewerks abgestellt und sich auf den etwa 2 ½-stündigen Weg gemacht.
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Herr und Frau Wanderlich teilen eine gemeinsame Leidenschaft - die (Fern-) Wanderei. Folge ihnen auf ihren Streifzügen durchs In- und Ausland... ARCHIV
November 2025
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